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09
Sep

Von Rojava bis Hambi: Widerstand!

Der Hambacher Forst ist einer der letzten Primärwälder in Europa. Er ist nun bedroht, weil der Energieriese RWE den Wald zerstören möchte, um eine Braunkohlemine, welche jetzt schon eine Fläche von mehr als 11000 Fußballfeldern einnimmt, zu vergrößern. Nach der Rodung sind jetzt schon nur noch 20% des Waldes übrig. Seit 6 Jahren wird der Wald von Aktivist*innen besetzt gehalten, welche sich der geplanten Zerstörung entgegenstellen.

Im Hambacher Forst wird die Brutalität der Kapitalistischen Moderne mit all ihrem Zynismus deutlich. Ein 12000 Jahre alter Wald wird zerstört, um eine Mine noch weiter zu vergrößern, welche bereits heute zu den größten Umweltverschmutzern in ganz Europa zählt. Selbst wenn der Klimawandel immer offensichtlicher wird und viele Poltiker*innen auf internationalen Versammlungen viel heiße Luft darüber reden, setzt der Deutsche Staat, die größte Wirtschaftsmacht in Europa, weiter auf Kohlenenergie und täuscht nach Außen ein ökologischen Modell samt Atomausstieg vor.

Dies zeigt uns zumindest eine Sache deutlich: Die Regierungen der liberalen Europäischen “Demokratien” haben kein Interesse den Klimawandel zu bekämpfen und ihre symbolischen Handlungen, um den Kapitalismus grün zu waschen sind nichts außer Heuchelei. Wir haben mit unseren eigenen Augen die Trostlosigkeit dieser monströsen Freilauftmine gesehen. Wir haben die Brutalität gesehen mit welcher der Deutsche Staat die Interessen der Reichen verteidigt. Wir haben auch die Entschlossenheit und Mut derer, die den Wald verteidigen, miterlebt. Auch in Kurdistan zerstören die Staaten die Natur. Entweder an einer Landwirtschaftspolitik, die sich nur an Produktivität ausrichtet, durch eine Kolonialpolitikpolitik und für militärische Zwecke. Die Wälder Rojavas wurden durch das Syrische Regime gerodet, um Platz für Weizenmonokulturen zu haben. Als Folge davon breitet sich die Wüste immer weiter aus. Nach dem Angriffskrieg auf Afrin werden dort massiv Olivenhaine verbrannt, um den Kurd*innen langfristig die Lebensgrundlage zu nehmen.

Ob es nun RWE, Vinci, das Syrische Baath Regime oder der Türkische Staat ist: die den Planeten zerstören, um ihren Durst für Herrschaft und Ausbeutung zu sättigen werden unseren Widerstand begegnen.

Wir grüßen den Widerstand unser Freund*innen im Hambacher Forst und rufen alle dazu auf, sich zu beteiligen.

Vom Hambi zu den ZADs in Frankreich und anderswo, von Rojava nach Chiapas, von Dokata bis in die Weiten Brasiliens. Lass uns gemeinsam weiter Widerstand leisten gegen die Barbarei und eine andere Welt aufbauen.

Hambi bleibt!

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